Impressum

Kontakt

Das Ruhrtalmuseum

Kultur- und Weiterbildungsbetrieb

- KuWeBe -

Brückstraße 14

58239 Schwerte

Tel. 02304-104822

 

e-Mail

Öffnungszeiten

Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

Mo. u. ges. Feiertage geschl.

Das 14. Jahrhundert

1300

  • 25. Juni. Sobbo verpflichtet sich als Burgmann zu Strünkede dem Grafen von Kleve und trägt ihm u.a. seine Häuser "..Velthus et Velyst sitas in parrochia Sverthe.." und sein Bruder Gerwin sein Gut "..dicta Husinghus in perrochia Sverthem.." auf, die sie als Burglehen zurückempfangen.

1302

  • Sobbo erscheint auf Seiten des Märkers, dem er Hohenlimburg ausliefert. Vom Kölner Erzbischof usurpiert er Rechte in Hagen und Schwelm.
  • Stift Xanten verkauft an die Ritter Sobbo aus Altena und Arnold von Hattingen für 400 Mark Güter in Villigst und Berghofen. Patronatsrecht von Xanten an die Schwerter Kirche ausgenommen.

1322

  • Ritter Sobbo stirbt. Er hinterläßt sieben Söhne (darunter Engelbert Dietrich, Goswin und Philipp) und zwei Töchter, die in das Kloster Gevelsberg eintreten.

1323

  • Als Zeuge beurkundet Sobbos Sohn Engelbert einen Freiheitsbrief für Westhofen, den Engelbert II von der Mark ausstellt.

1324

  • Dem Grafen Engelbert gelingt 1324 der Erwerb des bis dahin noch in der Hand des Erzbischofs von Köln befindlichen Gebiets um Schwelm und Hagen an der wichtigen Ennepestraße.
  • Dietrich Sobbe siegelt mit "Theodericus de Swirte dictus Zobbe".

1327/1329

  • Dietrich Sobbe zieht als Ritter nach Italien.

1333

  • Durch seine Ehe mit Margarete von Kleve erwirbt Graf Adolf II die Anwartschaft auf die Grafschaft Kleve.

1344

  • Der Brüder von Conrad von der Mark weist die Stadt Schwerte an, sie solle ".. ere brugghe, so durch Aldynghoves wische, dar sey over na dey stad Dortmund gaet, afdecken, wyl es der wycbold an erem tolle, so wy en ghegiven, schadelich.." sei. Schwerte habe das Recht an einer Brücke in der Nähe von Hörde.

1345

  • Goswin, Sohn von Ritter Sobbo siegelt als Pastor "..pastor ecclesie in Sverte.." eine Urkunde seines Bruders Philipp.

2.Hälfte 14.Jh

  • Hermann van Vorste wird u.a. mit einem Hof (Eichelberg) in der Nähe der Hennener Kirche samt Zubehör "..to Ekelenberge.., sita in parrochia Zwerte.." belehnt.

1352 Juli

  • Im Brief des Grafen von Arnsberg an die Stadt Dortmund wird "..dat dorp to Swerte.." erwähnt. 

1357

  • Der Kölner Erzbischof überträgt Engelbert Sobbe, Sohn von Dietrich Sobbe für 3000 Goldschilde das Amt Menden, das er bis 1373 verwaltet.
  • Adolf, Sohn von Graf Adolf II und jüngerer Brüder des märkischen Grafen Engelbert III, ist Bischof von Münster.

1359

  • Engelbert Sobbe stiftet Schwerte das Hospital zum Heiligen Geist "..cultum divinum aliaque opera charitativa in Swerte ampliari desiderans.." Sobbe stattet das Hospital mit einem Altar zu Ehren der Heiligen St. Anton und Margarete aus.

1360

  • In einer Urkunde des Stiftes Gevelsberg von 1360 wird ein Wohnplatz Lichterinctorp erwähnt, bei dem es sich nach der Lage und nach Ausweis der Beteiligten von 1360 (Äbtissin Rixa von Opherdicke als Käuferin, Lambert von der Ruhr als Verkäufer) nur um Lichtendorf handeln kann.

1363

  • Bürgermeister ist Diedrich Fyvolhen, der im späteren 14.Jh bedeutenden Familie Fivelhen.

1364

  • Diedrich Fivelhen kauft ein Gut in Villigst.

1366

  • Engelbert Sobbe kauft Herrschaft und Burg Elverfeld von den Elverfelds und wird damit Lehnsmann des Kölner Erzbischofs. 

1368

  • Adolf, Sohn von Graf Adolf II und jüngerer Brüder des märkischen Grafen Engelbert III, ist Erzbischof von Köln. Er verzichtet auf sein geistliches Amt, um Graf von Kleve zu werden.
  • Der Schwerter Dietmar Fivelhen nimmt das Studium in Prag auf.

1373

  • Der Schwerter Richter Hermann Wanthoff siegelt den Fleischern in Schwerte einen Zunftbrief.
  • Der Schwerter Dietmar Fivelhen besteht in Prag das Examen als Lizentiat und wechselt in den Lehrkörper der Prager Universität.

1375

  • Der Schwerter Dietmar Fivelhen besteht in Prag das Examen als Baccalaureat.

1378

  • Engelbert Sobbe richtet vier Altäre , die Jeweils mit Pfründen ausgestattet sind, in die Schwerter Kirche ein.
  • Der Name Lichtendorf erscheint in einer nur abschriftlich überlieferten Urkunde mit der neuzeitlichen Namensform Lichtendorp.

1381

  • Engelbert Sobbe stellt den Kramern und Hökern von Schwerte einen Gildenbrief aus.
  • Der Schwerter Dietmar Fivelhen wirkt als Dekan an der Prager Universität.

1383

  • Diedrich Molderpas "..Diderich Mailderpas, eyn richter tho Swierte.." wird als Richter zu Schwerte erwähnt.

1384

  • Der Schwerter Dietmar Fivelhen wirkt als Dekan an der Prager Universität.

1386

  • Zusammen mit anderen Gelehrten geht Dietmar Fivelhen an die neugegründete Heidelberger Universität, wo er in den Matrikeln als "...Mag(ister) Ditmarus de Swerthe..." erscheint.

1388/1389

  • Die Dortmunder Fehde

1388

  • Während der Fehde nehmen die Dortmunder den Panzermacher von Schwerte "..dey salwerce van Swerte.." gefangen und erwirken von ihm Lösegeld.
  • Der Schwerter Dietmar Fivelhen wirkt als Rektor an der Heidelberger Universität.

1390

  • Die Frau von Engelbert Sobbe beurkundet seine letztwilligen Verfügungen.
  • Der Schwerter Dietmar Fivelhen wirkt als Rektor an der Heidelberger Universität.

1391

  • Der märkische Graf Engelbert III stirbt (22. Dezember). Adolf III folgt ihm als Graf von Kleve und der Mark.

1392

  • Die Witwe von Engelbert Sobbe heiratet Junker Johann von der Mark gnt. von Arborg.
  • November: Graf Adolf von Kleve-Mark schließt ein Bündnis mit Dortmund.
  • Die Kölner Universität verzeichnet den Schwerter Dietmar Fivelhen als "...magister artium..." Bald danach stirbt er.

1393-1396

  • Amtszeit des Bürgermeisters Fyvolhen

1393

  • Graf Adolf III von Kleve und der Mark tritt die Grafschaft Mark an sein jüngeren Sohn Diedrich ab.
  • Eine Tochter von Engelbert Sobbe heiratet Eberhard (Evert) von Limburg.
  • Der Schwerter Bürgermeister Fyvolhen geht gegen zwei Dortmunder vor, die sich in Schwerter aufhalten und sich weigern dem Bürgermeister Folge zu leisten. Daraufhin läßt Fyvolhen ein Pferd und persönliche Habe pfänden.
  • Der Schwerter Priester, Giseler Rump "...pastore tho Swerte..." wird zum Rentmeister der gesamten Grafschaft Mark ernannt.

1394

  • Graf Adolf III von Kleve stirbt. Sein Nachfolge in Kleve ist sein Erstgeborener Adolf.
  • Graf Diedrich von der Mark versetzt Johann Sobbe, Sohn von Engelbert für 2 600 Goldschilde "..unsse rente, de wy hebbet van dem hove toe Swerte.." und das "..recht, dat wey hebbet bynnen dem gerichte van Swerte."

1396

  • Diedrich Fivelhen verpfändet sein Haus in Schwerte an Dietrich Mankorn.

1397

  • Schwerte erhält von Graf Dietrich I. eine Bestätigung der Stadtrechte

1398

  • Graf Diedrich I fällt vor Elberfeld, ohne Erben zu hinterlassen. Nach dem Tode von Graf Dietrich bestätigt sein Bruder und Nachfolger Graf Adolf IV von der Mark die Schwerter Stadtrechte ein zweites Mal.

1399-1400

  • Diedrich Fivelhen stirbt zwischen Mai 1399 und September 1400.

1399

  • Johann Sobbe vergleicht sich mit seinem Schwager Eberhard von Limburg. Gegen eine Zahlung von 2 600 Goldschilden und die Zusicherung, im Falle eines kinderlosen Todes von Johann Sobbe Erbe dieser Güter zu werden, erhält Johann Sobbe die von Eberhard besetzten Güter Schloß und Herrschaft Elberfeld sowie in Schwerte, Villigst und Heeren (Herne) zurück.